Trotz aller Abstraktion steht der Mensch im Mittelpunkt

Wer einmal die meist farbenfrohen Arbeiten Svato Zapletals gesehen hat, wird sie immer wieder erkennen. Flächig, mit der Tendenz zur Abstraktion und in leuchtenden Farben zieren vor allem seine Linolschnitte seit vielen Jahren Bücher, die vornehmlich im eigenen Svato Verlag erschienen sind – herausragende Beispiele für die zeitgenössische Buchkunst.

Doch da die Bücher, fast ausschließlich im aufwendigen Buchdruckverfahren und in Fadenheftung ausgeführt, aufgrund der geringen Auflage solch exquisiter Ausgaben nur wenigen bekannt sein dürften, ist es um so mehr zu begrüßen, dass nun eine Ausstellung in Mainz eine reiche Auswahl aus dem Werk des 1946 in Prag geborenen und 1969 in die Bundesrepublik übergesiedelten Künstlers repräsentiert.

„ Seiltänzer und blaue Stunde “ heißt die Schau des Mainzer Gutenberg-Museums, die neben den etwa 50 von Zapletal gestalteten Büchern weitere, auch großformatige Linolschnitte, expressionistisch anmutende Pastellzeichnungen und Radierungen zeigt. Und passender könnte ein Titel kaum sein, verweist er doch einerseits auf die verspielte Leichtigkeit und fröhliche Farbigkeit seiner Arbeiten und zitiert mit Klabund und Gottfried Benn zugleich zwei Dichter, die ihm offensichtlich nahe stehen.

Denn vor allem die expressionistische Literatur wie die Werke von Klabund oder Georg Trakl hat ihn immer wieder zu seinen für ihn so typischen Linolschnitten inspiriert. So erweist er einem Stil Reverenz, der heute nicht mehr jedermanns Sache ist.

„ Ich bin nur Flamme “, die von ihm herausgegebene Anthologie der expressionistischen Dichtung mit Lyrik von Emmy Hennings bis Hugo Kersten, vor zwei Jahren in einer Auflage von nicht mehr als 90 Exemplaren erschienen, ist ein leuchtendes Beispiel für diese offenbare innerliche Verwandtschaft. Man hat hier nicht das Gefühl, ein Künstler habe das Bedürfnis, die Literatur zu konterkarieren. Vielmehr handelt es sich um einfühlsame kongeniale Parallelarbeiten, die eine Stimmung verdeutlichen, verstärken, atmosphärisch verdichten.

Und auch mit Gottfried Benns „Blauer Stunde“ hat er sich intensiv auseinandergesetzt. So entstehen Kunstwerke in Wort und Bild, die Sinne und Verstand des Betrachters gleichermaßen ansprechen.

Formal erinnert die Vorgehensweise Zapletals ein wenig an Matisse, wie dieser scheint er seine Arbeiten bisweilen mit der Schere zu entwerfen, Farben, Formen und Linien immer wieder neu zu kombinieren, wodurch sich der Betrachter unwillkürlich an Collagen erinnert fühlt. Tatsächlich fertigt der Künstler je nach Farbenreichtum einer Grafik bis zu zwölf Druckstöcke an.

Doch trotz aller Abstraktion steht bei ihm immer der Mensch im Vordergrund, ob er Baudelaire, Erik Satie, Lyrik von Jacques Prévert oder eine Auswahl aus den „ Carmina Burana “ illustriert. Man spürt bei jedem Blatt, dass Zapletal Bücher gestaltet, die ihm etwas bedeuten, die ihm selbst etwas sagen. Und fügt ihnen dadurch etwas hinzu. Immer sind seine Arbeiten mehr als bloße, wenngleich großartige Illustrationen, gelingt es ihm, die Gefühlswelt eines Lesers angesichts der Dichtkunst überzeugend zu formulieren.

Aus der FAZ – Rhein-Mein-Zeitung

Gottfried Benn: Blaue Stunde
Gottfried Benn: Blaue Stunde

Daniil Charms:
Die neugierigen alten Frauen

Den Kennern russischer Literatur des 20. Jahrhunderts ist es nicht nötig, Charms vorzustellen: er gehört wohl zu den sonderbarsten Erscheinungen der russischen literarischen Szene der späten zwanziger und dreißiger Jahre. Es ist bezeichnend, dass er wahrscheinlich in Deutschland öfter verlegt wurde als in der damaligen Sowjetunion (und neuerdings Russland). Und trotzdem blieb Charms Werk nur am Rande der bei uns bekannten russischen Literatur, wohl der Eigenart seiner Texte wegen; und – er schrieb nie einen Roman, nur Gedichte, Einakter, Kindergeschichten und Erzählungen.

Daniil Charms (* 17. Juli 1905 in Sankt Petersburg, Russland) war ein russischer Schriftsteller ganz besonderer Prägung. Charms zählt zu den in der Sowjetunion verfolgten Schriftstellern, die erst Jahrzehnte nach ihrem Tod gedruckt und damit einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurden; in Deutschland wurden seine Gedichte und Erzählungen erst 1968 publiziert, in der Übersetzung von Peter Urban, der „sein“ Übersetzer wurde.

Der schriftstellerische Nachlass umfasst alle literarischen Gattungen, bis auf den Roman; Charms wird zur Avantgarde oder zum Dadaismus gezählt – aber ist es richtig? Jemand, der niemals die Grenzen Russlands überschritt, der zwar englisch sprach, aber von Dada wohl nicht viel wusste? Andererseits war Charms 1927 Mitbegründer der Künstlervereinigung OBERIU (Vereinigung der Realen Kunst), die in ihrem Manifest die Berechtigung verschiedener Kunstrichtungen nebeneinander forderte und durch ihre sehr avantgardistischen Aktionen auffiel.

Charms Texte unterschieden sich allein der Form wegen sehr von den Vorstellungen der offiziellen literarischen Machtinhaber in den Anfangsjahren der Sowjetunion. Sein literarisches Schaffen, so entfernt dem Zeitgeschmack, in seiner spielerischen Art sehr frei, wurde den Behörden bald Dorn im Auge. Im April 1930 wurde OBERIU nach kommunistischer Zeitungskritik von der politischen Führung für staatsfeindlich erklärt und verboten. Charms wurde erstmals im Dezember 1931 verhaftet und im Frühjahr 1932 wegen „Beteiligung an einer antisowjetischen Vereinigung“ zu drei Jahren Verbannung nach Kursk verurteilt.

Nach seiner Rückkehr nach Leningrad (Sankt Petersburg) schreibt er kaum noch Gedichte, hauptsächlich Kurzerzählungen, die mal auch nur wenige Sätze lang sind, in denen er mit einer eher einfachen Sprache absurde Situationen beschreibt. Seine Prosastücke satirisch-grotesk zu nennen, ist sicher richtig, aber es drückt kaum das aus, was Charms auszeichnet. Die reale Szenerie ist in einen Rahmen hineingesetzt, der unlogisch ist (es kann auch umgekehrt sein) und oft sehr komisch wirkt; manchmal „nur“ irrational und endet oft plötzlich mit einer nicht voraussehbaren Katastrophe. In den späteren Erzählungen wird der Inhalt etwas konkreter, der Bezug zu der schon genug absurden Realität ausgeprägter.

1941 wurde er zum zweiten Mal verhaftet und starb im Alter von nur 37 Jahren, wahrscheinlich am 2. Februar 1942, in einem Transportgefängnis, an Unterernährung.

In meinem neuen Buch sind über zwanzig seiner Erzählungen versammelt, die ich zu den besten zähle.

Daniil Charms: Die neugierigen alten Frauen und andere Erzählungen. Aus dem Russischen von Peter Urban. Mit elf farbigen Linolschnitten von Svato Zapletal. Text dreifarbig aus der Vega 12 Punkt gesetzt und wie auch die Grafiken an einer Andruckpresse gedruckt. Bindung Atelier Krupka. 23,5 x 34 cm Hochformat, 60 Seiten.

49. Buch im Svato Verlag, Hamburg 2008.

Ausgabe B – als Vorzugsausgabe – sind auf 230g Hahnemühle Kupferdruckbütten gedruckt. Farbig gedruckter, schwarzblauer Bütteneinband mit mehrfachen Druck und Prägung. Schnitt berauft. Dieser Ausgabe liegt eine Zusatzgrafik bei. In einem festen, farbig gestalteten Schuber.

Ausgabe C – als Normalausgabe – sind auf 160g Excudit-Karton gedruckt. Schnitt berauft. Dunkelgrauer Leinenband, farbig bedruckt, mit Prägung. Alle Bücher im Druckvermerk nummeriert und von Svato Zapletal signiert. In einem Pappschuber.

Einband
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Daniil Charms: Die neugierigen alten Frauen
Daniil Charms: Die neugierigen alten Frauen

Hermann Harry Schmitz:
Das verliehene Buch • Die vorzügliche Kaffeemaschine

In dem vorliegenden Bändchen biete ich Ihnen zwei der wundersamen Katastrophengeschichten des H. H. S. an.

Hermann Harry Schmitz, kaum über die Grenzen des Niederrheinischen bekannt, ein Verfasser von bissigen humoristischen Geschichten am Anfang des vorigen Jahrhunderts… sie könnten nicht bis in unsere heutige Zeit überdauern können, wäre nicht Schmitz’ Stil so neu und frisch, wären die stets ironischen und absurden Geschichten nicht so klar in der Abrechnung mit der spießigen Welt des Kleinbürgers, der alles, was „technisch“ ist, ungeprüft übernimmt, oder der, um ein Prachtbuch zu besitzen, sinnlos zugrunde geht. Und hätten sie gleichzeitig nicht die Leichtigkeit und Naivität des „Froh-Rheinischen“.

Es ist trotzdem erstaunlich, was Schmitz alles an der preußisch-deutschen Vorkriegsgesellschaft – wohl mit Unbehagen – entdecken und in seinen Geschichten so bissig zeigen konnte. Aber ist es nicht das gleiche Unbehagen, welches die expressionistischen Dichter anfingen, mit anderen Mitteln, zu formulieren?

Hermann Harry Schmitz, in Düsseldorf am 12. Juni 1880 geboren, gestorben am 8. August 1913 durch Freitod, ebenda.

Hermann Harry Schmitz: Das verliehene Buch • Die vorzügliche Kaffeemaschine, zwei Erzählungen. Mit zehn farbigen Illustrationen, in Linol geschnitten von Svato Zapletal. Text zweifarbig im Buchdruck, aus der Publik 10 Punkt gesetzt und an einer Andruckpresse gedruckt. Gesamtauflage 140 Exemplare. Format 20,5 x 13,5 cm, 40 Seiten. Typografie und Gestaltung Svato Zapletal, die buchbinderische Verarbeitung besorgte Atelier Krupka. Alle Exemplare mit einem Farbumschlag. Das 48. Buch des Svato Verlages, Frühjahr 2008.

Ausgabe A – als Luxusausgabe – vergriffen

Ausgabe B – als Vorzugsausgabe – fünfzehn römisch nummerierte Exemplare (XI-XXV) sind, wie auch die Ausgabe C, auf 150g Excudit Maschinenbütten gedruckt. In graues, farbig bedrucktes Leinen gebunden und auch mit einer Zusatzgrafik versehen. Die Grafiken sind im Blatt nummeriert und signiert. Im einem festen, farbig gestalteten Schuber. (ISBN 978-3-924283-83-4)

Ausgabe C – als Normalausgabe – 115 arabisch nummerierte Exemplare. Papiergebundener, fester, farbig bedruckter Pappeinband, und wie auch die anderen Ausgaben, mit einem Farbumschlag. Im Druckvermerk nummeriert und von S. Z. signiert. In einem Pappschuber. (ISBN 978-3-924283-84-1)

Hermann Harry Schmitz: Das verliehene Buch * Die vorzügliche Kaffeemaschine
Hermann Harry Schmitz: Das verliehene Buch * Die vorzügliche Kaffeemaschine
Hermann Harry Schmitz: Das verliehene Buch * Die vorzügliche Kaffeemaschine
Hermann Harry Schmitz: Das verliehene Buch * Die vorzügliche Kaffeemaschine

So tanze meine Seele

Prosa und Gedichte des Expressionismus

Als ich mich entschieden habe, eine Anthologie der expressionistischen Prosa zusammen zu stellen, knüpfte ich natürlich an die von mir 1999 herausgegebene Anthologie der expressionistischen Dichtung („Ich bin nur Flamme“). Dabei ahnte ich nicht, dass diese Aufgabe weitaus schwieriger und zeitraubender sein wird, denn die Gedichte sind leichter zu überblicken, und bei der Auswahl tritt die „Dramaturgie“ des Buches deutlicher hervor. Ich hatte zum Glück in Simon Traston, dem Mitherausgeber des neuen Buches, einen profunden Kenner der Materie gefunden; ein paar Vorschläge machte auch Peter Ludewig (Verlag Peter Ludewig). Beiden gebührt mein ausdrücklicher Dank.

Dass ich mich entschloss, in die Anthologie auch Gedichte aufzunehmen, liegt einerseits in der schon oben erwähnten Dramaturgie eines solchen Buches (zwischen die Prosastücke Gedichte zu platzieren, macht den Rhythmus des Buches sicher etwas schneller), andererseits scheint mir, dass in den expressionistischen Gedichten etwas klingt, vibriert, auch spielerisch „herumtanzt“, was sogar die expressionistische Prosa auf diese Weise meist nicht erlaubt; wie mir scheint ist es eine interessante, sich lohnende Gegenüberstellung, aber beurteilen Sie es selbst.

25 Dichter sind in diesem Band versammelt: das neben einer frühen, fast surrealistisch (1912!) anmutenden Kurzerzählung von Gottfried Benn oder Albert Ehrensteins Prosastück – das etwas proklamatorisches hat – die fast unbekannte Erzählung von Sophie van Leer oder Betrachtungen von Georg Kulka stehen, macht den Reiz dieser Ansammlung aus.

Svato Zapletal

Mit zwölf mehrfarbigen Linolschnitten von Svato Zapletal. Text zweifarbig, aus der Wega 10 Punkt und der Garamond 12 Punkt gesetzt und, wie auch die Grafiken, an einer Andruckpresse gedruckt. Buchbindung Atelier Krupka. Format 21,5 x 32 cm im Hochformat, 72 Seiten. Gesamtauflage 60 Exemplare, wobei 5 Exemplare nicht für den Handel bestimmt sind. 47. Buch im Svato Verlag, Hamburg 2007

Ausgabe A – als Luxusausgabe – zehn römisch nummerierte Exemplare (I-X) sind auf 230g handgeschöpften Krupka-Bütten (braun getönt) gedruckt. Franzband in braunem Oasenziegenleder mit mehrfachem Druck und Prägung. Buchblock berauft, teils mit Büttenrand. Dieser Ausgabe liegen zwei farbige Zusatzgrafiken mit einem Gedicht von Alfred Lichtenstein und einer Erzählung von Jakob van Hoddis, eine der Linoldruckplatten, sowie eine Original-Farbzeichnung von S. Z. bei. Alle Grafiken im Blatt signiert und nummeriert. In einer farbig gestalteten Kassette. ISBN 978-3-924283-81-0

Ausgabe B – als Vorzugsausgabe – fünfzehn römisch nummerierte Exemplare (XI-XXV) sind auf 230g Hahnemühle Kupferdruckbütten gedruckt. Farbig bedruckter, handgeschöpfter grüner Bütteneinband mit Prägung. Schnitt berauft. Dieser Ausgabe liegt eine farbige Zusatzgrafik mit einem Gedicht von Alfred Lichtenstein bei. Alle Grafiken im Blatt nummeriert und von S. Z. signiert. In einem festen, farbig gestalteten Schuber. ISBN 978-3-924283-81-0.

Ausgabe C – als Normalausgabe – 35 arabisch nummerierte Exemplare (1-35) sind auf 170g Excudit-bibliofil Karton gedruckt. Schnitt berauft. Grüner Bütteneinband mit Druck und Prägung. Alle Bücher im Druckvermerk nummeriert und signiert. In einem Pappschuber. ISBN 978-3-924283-82-7.

So tanze meine Seele
So tanze meine Seele
Doppelseite
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Robert Walser: Kleist in Thun/Essays zu Kleist, Heinrich von Kleist: Briefe aus Thun/Dramen - in Beispielen

Robert Walser und Heinrich von Kleist dem literarisch interessierten Publikum vorzustellen, gliche in etwa dem Versuch, den Norddeutschen das Meer oder den Schweizern die Alpen näher bringen zu wollen; aber der Zusammenhang zwischen Robert Walser und Heinrich von Kleist ist nicht jedem Literaturkenner geläufig. Die Beziehung war natürlich einseitig - Robert Walser, ein Bewunderer von Kleist, lebte ja einhundert Jahre später als Kleist - doch sehr interessant, da sie beide eine gewisse Zeit an einem und demselben Ort verbrachten: in Thun, bzw. Kleist auch auf der Aareinsel am Thuner See.

Eine Erzählung und einige Essays, teils in Auszügen, von Robert Walser, Briefe aus Thun und Beispiele aus drei Stücken von Heinrich von Kleist. Mit zehn Farblinolschnitten von Svato Zapletal. Text zweifarbig auf der Linotype aus der Futura 3 fett und gewöhnlich und aus der Walbaum gesetzt und wie auch die Linolschnitte an einem Heidelberger Zylinder gedruckt. 44 Seiten, 29 x 25 cm, Gesamtauflage 100 Exemplare, wovon 90 Exemplare in den Handel gelangen. Typografie und Gestaltung Svato Zapletal, buchbinderische Verarbeitung Atelier Krupka. Alle Exemplare von Svato Zapletal im Druckvermerk signiert. Hamburg, Sommer 2006.

Die ganze technische Abwicklung und Verarbeitung vom Satz bis zum Druck besorgte das Museum der Arbeit in Hamburg, wobei Klaus Raasch (für den Druck) und Anne von Karstedt (für den Satz und Umbruch) hervorzuheben sind und Ihnen mein Dank für die Geduld und Begeisterung bei der Arbeit an dem Projekt gebührt. Ich bin auch Dr. Jürgen Bönig verbunden, der dieses Projekt im Museum betreute und überhaupt ermöglichte.

"Schreiben scheint vom Zeichnen abzustammen" schrieb Robert Walser. Und er schrieb zuletzt in einer seltsam winzigen Schrift, die nicht mal ein Millimeter groß, mit dem bloßen Auge nicht zu entziffern ist, vermutlich auch für Walser selbst nicht.

Dies erinnerte ich, als ich mit den Entwürfen zu dem Buch anfing und es schien mir mehr eine Methode oder ein Programm, als eine Schrulle von Walser zu sein. Walser vermied damit auch die Kontrolle des schon Geschriebenen; es kann ein Nachteil sein aber auch ein Vorteil, des "sich immer im Fluss zu befinden".

Es interessierte mich und ich versuchte es auch als "Methode" für meine Entwürfe anzuwenden: ich machte fingernagelgroße Zeichnungen, flüchtig hinskizziert, eher um den Mikrogestus zu erforschen. Dann wählte ich aus und vergrößerte es an einem Farbkopierer, zeichnete es immer wieder um, modifizierte es in etlichen Varianten und vergrößerte es erneut: Alle zehn Bilder jeweils in circa vier Stufen, bis die entgültige Größe erreicht war. Die erste Vergrößerung, fast aus dem Nichts, war wie eine Offenbarung eines Geheimnisses, was hinter dem scheinbar Offensichtlichen steckt; denn die Möglichkeiten, "wie weiter?", schienen unzählig zu sein.

Damit will ich Ihnen nicht nur diese meine "Methode" näher bringen, wie die Bilder für das Buch entstanden sind, sondern auch den Einfluss verdeutlichen, den ein Schriftsteller auf einen Illustrator, Gestalter, Buchkünstler zu nehmen vermag.

Einband
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Robert Walser: Kleist in Thun/Essays zu Kleist
Robert Walser: Kleist in Thun/Essays zu Kleist

Arno Schmidt: Kühe in Halbtrauer

Eine Erzählung. Mit sieben farbigen Linolschnitten von Svato Zapletal. Text aus der Tyfa-antiqua 12 Punkt, Gesamtauflage 88 Exemplare. Format 30 x 22,5 cm, 40 Seiten. Typografie und Gestaltung Svato Zapletal, Buchbinderische Verarbeitung Atelier Krupka. Alle Exemplare von Svato Zapletal signiert. Hamburg, im Herbst 2005.

Ausgabe A - als Luxusausgabe - zwölf römisch nummerierte Exemplare, (I - XII) sind auf 230 g handgeschöpftem Krupka-Bütten (graugetönt und mit Svato-Verlagssignet als Wasser-zeichen) gedruckt. Franzband in schwarzem Oasenziegenleder mit mehrfachem Druck und Prägung. Buchblock teils mit Büttenrand. Dieser Ausgabe liegen zwei farbige Zusatzgrafiken und eine Original-Farbzeichnung von S. Z., sowie eine der Linoldruckplatten bei. Alle Grafiken im Blatt signiert und nummeriert. In einer farbig gestalteter Kassette.

Ausgabe B - als Vorzugsausgabe - 18 römisch nummerierte Exemplare (XIII - XXX) sind auf 230 g Hahnemühle Kupfer-druckbütten gedruckt. Farbig bedruckter, handgeschöpfter grauer Bütteneinband mit Prägung. Schnitt berauft. Dieser Ausgabe liegt eine farbige Zusatzgrafik bei. Alle Grafiken im Blatt nummeriert und von S. Z. signiert. In einem festen, farbig gestalteten Schuber.

Ausgabe C - als Normalausgabe - 58 arabisch nummerierte Exemplare (1 - 58) sind auf 170 g Excudit-bibliofil Karton gedruckt. Farbig gestalteter Pappband in schwarzem, farbig bedruckten Bezugsleinen.

Mappe - zusätzlich erscheint eine Mappe mit allen neun Grafiken in einer Auflage von fünf Exemplaren (römisch nummeriert von XXXI - XXXV), auf Krupka-Bütten gedruckt. Der Mappe liegt eine farbige Original-Zeichnung bei. (Die Grafiken sind auch einzeln erhältlich.)

Arno Schmidt: Kühe in Halbtrauer
Arno Schmidt: Kühe in Halbtrauer
Arno Schmidt, Doppelseite
Arno Schmidt, Doppelseite

Wie das Hippo ins Wasser kam

Seit Jahren trage ich mich mit dem Gedanken, ein Kinderbuch zu machen, zu illustrieren, es auch als Pressendruck herauszugeben. Nun ist es so weit:

Eines Tages hat mir Susanne Wogart eine kleine Geschichte zu lesen gegeben, die sie irgendwo in Botswana erzählt bekommen hatte und die sie sich dann aufschrieb und ins Deutsche übersetzte.

Wenn es dunkel wird in Botswana, erzählt man sich Geschichten. Eine davon fing so an: "You want to hear good story from long ago?" Und ob! "Okay then, Madam, you listen carefully, because it's real good African story, and it is called - How The Hippo Happenend To Live In The Water."

Unter dem Moskitonetz, in meinem Zimmer habe ich, "how, before an awful lot of years," das "Wie das Hippo ins Wasser kam" aufgeschrieben, während draußen, unter den Sternen, die Reste des Feuers glühten, an dem diese Geschichte einer großen Freundschaft erzählt worden war.

Susanne Wogart

Wie das Hippo ins Wasser kam - eine botswanische Erzählung. Vor Ort aufgeschrieben und aus dem Englischen übersetzt von Susanne Wogart. 44 Seiten, durchgehend illustriert mit farbigen Linolschnitten. Satz aus der 18 Punkt halbfetter Akzidenz-Grotesk. Format 25,5 x 24 cm, auf 220 g gelblichen Excudit-Karton an einer Andruckpresse gedruckt. Gesamtauflage 90 Exemplare, wobei 70 Exemplare für den Handel bestimmt sind. Das 42. Buch des Verlages. Erstausgabe, Hamburg 2005.

Ausgabe A - als Luxusausgabe - Franzband in braunem Oasenziegenleder, mit zusätzlichen Zeichnungen und einem pop-up Bild. In einer Kassette. Auflage 7, im Blatt römisch nummerierte Exemplare.

Ausgabe B - als Vorzugsausgabe - in braunem Büttenpapier gebundene Ausgabe, mit einem pop-up Bild. Im festen Schuber. Auflage 13, im Blatt römisch nummerierte Exemplare.

Ausgabe C - als Normalausgabe - in braunem Leinen gebundene Pappbandausgabe und wie die anderen auch, mit farbig bedrucktem Einband. In einem Pappschuber. Auflage 70, im Druckvermerk arabisch nummerierte Exemplare.

Da der Autor nicht mehr zu ermitteln ist, wird 10% des Reinerlöses an die botswanische Feuerwehr in Maun überwiesen.

Svato Zapletal

Wie das Hippo ins Wasser kam
Wie das Hippo ins Wasser kam
Hippo, Doppelseite
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Textseite
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Peter Rühmkorf: Ansteckendes Pfeifen
eine Gedichtauswahl

"Vier Herren sind es, würdig und weise, die auf ihren Sockeln vor dem Haus der deutschen Dichtung wachen." schrieb Thomas Steinfeld in der FAZ zu Peter Rühmkorfs siebzigsten Geburtstag: "Der vierte trägt gern eine Schiebermütze und gefällt sich in der Pose eines poetischen Eckenstehers."

Ende Oktober nun wird Peter Rühmkorf fünfundsiebzig. Der Svato Verlag nimmt dies zum Anlaß, als 41. Buch die illustrierte Lyrikauswahl "Ansteckendes Pfeifen" vorzulegen.

Der Band enthält 29 Gedichte, die Svato Zapletal in Absprache mit Peter Rühmkorf ausgesucht hat. Das Spektrum dieser Sammlung reicht von den fünfziger Jahren bis zu Gedichten von heute, die bisher nur in der FAZ abgedruckt wurden.

Gerade in diesen neuen Texten, vom Autor auch "Capriccios" genannt, führt Rühmkorf seine ironisch gebrochene, anspielungsreich hinterfragende und immer auch von Vanitas umwehte Lyrik zu neuer Meisterschaft: es sind kleine, trotz der Kürze reiche Assoziationen hervorrufende Szenen oder Bilder, die wie ein unerwartetes Quod erat demonstrandum mit einer erhellenden Pointe enden. Hier fließen Lebens- und Schreiberfahrung eines Autors zusammen, der, wie es in der FAZ hieß, "das engste Verhältnis zur literarischen Tradition der deutschen Sprache" hat.

So trifft man gerade auch in den früheren Gedichten über das Leben, die Liebe und die Poesie auch immer Rühmkorfs literarische Ahnen, beispielsweise in "Reisender" aus den siebziger Jahren, in dem Walther von der Vogelweide angerufen wird: "Lös oh lös meine Ketten von der Rentnerbank." Der Wunsch des Dichters, dereinst im Himmel von Bellman, Benn und Ringelnatz eingeladen zu werden, doch bei ihnen Platz zu nehmen, ist da ebenso folgerichtig wie nachvollziehbar.

Die drei anderen Herren vor dem Haus der deutschen Dichtung sind übrigens Grass, Walser und Enzensberger, heißt es in der FAZ. Und Rühmkorf ist "der Munterste in dieser Gruppe, und deswegen hat er Freunde, wohin er auch kommt und geht."

Johannes Nawrath

Peter Rühmkorf: Ansteckendes Pfeifen 29 Gedichte, davon zehn neue, noch nicht in Buchform veröffentlicht. Mit zehn Farblinolschnitten von Svato Zapletal. Text zweifarbig aus der Vega halbfett, 10 Punkt, Gesamtauflage 100 Exemplare, wobei 90 Exemplare in den Handel gelangen. Format 32 x 24 cm, 60 Seiten. Typografie und Gestaltung von Svato Zapletal, buchbinderische Verarbeitung, Atelier Krupka. Alle Exemplare von Peter Rühmkorf und Svato Zapletal signiert. Erstausgabe, Hamburg 2004.

Ausgabe A - als Luxusausgabe - vergriffen

Ausgabe B - als Vorzugsausgabe - 22 römisch nummerierte Exemplare (XIII-XXXIV) sind auf 230 g Römerturm-Bütten gedruckt. Farbig bedruckter, handgeschöpfter Bütteneinband mit Prägung. Schnitt berauft. Dieser Ausgabe liegt eine Zusatzgrafik bei. Alle Grafiken im Blatt signiert und nummeriert. In einem festen, farbig gestalteten Schuber.

Ausgabe C - als Normalausgabe - 66 arabisch nummerierte Exemplare (1-66) sind auf 170 g Excudit-bibliofil Karton gedruckt. Farbig gestalteter Pappband im handgeschöpften gelben Bütten, Schnitt berauft. Im Pappschuber.

Mappe - zusätzlich erscheint eine mappe mit allen elf Grafiken in einer Auflage von vier Exemplaren. Der Mappe liegt eine farbige Originalzeichnung bei. (Die Grafiken sind auch einzeln erhältlich.)

In der FAZ, Nr. 6/2005 (Frankfurter Anthologie), schrieb Jan Philipp Reemtsma zu dem Gedicht "Hochverehrte Frau, /Sie tun mir Leid" von Peter Rühmkorf folgendes:

Jan Philipp Reemtsma: Ein Endspiel

Der siebzigjährige Christoph Martin Wieland ließ in dem historischen Roman "Aristipp und einige seiner Zeitgenossen" den Titelhelden, einen Zeitgenossen Platons, sagen, daß ihm an dessen Abhandlung über den Staat ("Politeia") am besten die dort gemachten Bemerkungen über das Alter gefielen. Schlägt man dort nach, so liest man, daß der Tragödiendichter Sophokles auf die Frage, ob er in seinem hohen Alter noch "einer Frau beiwohnen könne", gesagt habe: "Still doch! Wie gern bin ich davon losgekommen, als käme ich von einem tollen und wilden Herren los!" Und kommentiert wird das dort mit: "Man hat von dergleichen im Alter große Ruhe und Freiheit." Auch Platon war, als er das schrieb, nicht mehr der Jüngste, obwohl er noch einiges vor sich hatte.

In Rühmkorfs Gedicht treffen sich zwei, die einander kennen, weil sie einander schon mal über den Weg gelaufen sind. Damals wollte er was von ihr. Sie aber wollte keine Affäre, sondern das, was man heutzutage "eine Beziehung" nennt. Jetzt, viel später, wäre sie einer Affäre nicht abgeneigt, aber er… - sagen wir: Er winkt ab. Sie sind beide in die Jahre gekommen. Nicht, daß sie nun nähme, was sie kriegen kann - aber ihr ist mit der Erkenntnis, daß die Chancen für kurzlebige Affären sich mindern, deren Wert gestiegen. Und sie erinnert sich und fragt mit Blicken, ob seine Lust auf etwas Flüchtiges von Dauer sei. Aber er… - sagen wir: kann erneut mit Dauer nicht dienen. Er ist nicht mehr der, der er war, als sie die noch nicht war, die sie jetzt ist. Es liegt nicht an ihr, es liegt nicht an ihm, es liegt am timing, vulgo: Schicksal. Da kann man nichts machen.

Es ist etwas wie ein Endspiel. Wenige Züge nur noch, das Brett ist übersichtlich geworden. Ein Endspiel auch im Sinne von Becketts "Endspiel", man konstatiert: "Es ist zuende". Sie könnten und leid tun, die beiden. Aber sollten sie uns leid tun? Es ist eine Frage der Perspektive. Wir können sie ansehen wie die Königskinder, die zusammen nicht kommen konnten, weil das Schicksal es nicht wollte, oder wir können sagen: daß beide doch wenigstens einmal bekommen haben, was sie wollten - zwar jeweils auf Kosten der Wünsche des anderen, aber am Ende bleibt die Symmetrie gewahrt. Er sagt ja nicht, dass er sich leid tut, auch nicht, "wir sollten uns leid tun", sondern nur: "Sie tun mir leid", denn jetzt kann er nichts mehr für sie tun. Aber sollte ihm das nicht leid tun?

Vielleicht ist er nicht der vollendete Gentleman. Wäre er einer, würde er die Vergangenheit nicht auftischen. Aber Gentleman und Sinn für Tragik, das schließt einander wohl aus. Doch wird auch die Tragik des Aneinander-vorbei-geliebt-Habens nicht ins Pathetische getriebene. Ins Ästhetische schon. Und das hat bis zum bitteren Ende und gerade bei der Darstellung des bitteren Endes einen Vitalitätsüberschuß. Der Er-im-Gedicht betreibt die Sublimierung der Rest-Libido zu einer ziselierten Ästhetik des Finalen - und das Gedicht schafft ihm dafür, unter anderem durch die Häufung des Schmerz-Diphthongs "au", der dadurch zu einer Art lebensabendlichen Abschiedsgeläutes wird, das dunkle Vokalambiente…

Aber Endspiele sind auch nur Stoffe unter anderen. Wie alle anderen sind sie dazu da, daß sich die Form an ihnen übt, und wenn auch zur Sache selbst nichts weiter zu sagen ist, so kann die Art und Weise des Wie doch immer entzückend variiert werden und so sicherstellen, daß die Wirklichkeit nicht das letzte Wort hat. Im übrigen: Auch Becketts "Endspiel" fängt ja so an. "Es ist zuende. Es geht zuende. Es geht vielleicht zuende."

Peter Rühmkorf

Hochverehrte Frau,
Sie tun mir leid

Hochverehrte Frau, Sie tun mir leid.
Weil, Sie geben sich zum Schein gefaßt,
doch die lichten Augen gehen in Trauer.
Ja, Sie sahen allerliebst aus seinerzeit
Aber haben aus Versessenheit auf Dauer
höchst bedauerlich
den Augenblick verpaßt.

Und Sie hörten gern mal wieder, na wie isses?
Was ich sofort seh, verehrte Frau,
respektive, wär es nicht was Dolles,
sich heut abend was Verruchtes anzutun?
Aber nun
trag ich selber so ein ungewisses
ausgesuchtes weihevolles
Beinahnichtvorhandensein zur Schau.

Einband
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Peter Rühmkorf: Ansteckendes Pfeifen
Peter Rühmkorf: Ansteckendes Pfeifen
Doppelseite
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Václav Havel: Familienabend

Der tschechische Dramatiker Václav Havel - und bis vor kurzem auch Präsident der Tschechischen Republik - hat die Weltöffentlichkeit beeindruckt, wenn auch der Politiker den Dramatiker Havel etwas in den Hintergrund drängte.

Mit dem Einakter Familienabend, Havels Erstlingswerk (aus dem Jahr 1960), wird in einer Erstübersetzung dem deutschsprachigen Publikum ein komisch-absurdes Stück präsentiert. Die, wie sonst in seinen Stücken, eindeutig politisch-kritische Aussage fehlt noch; das Stück wurde, wie Havel sagte, nur für seine Freunde geschrieben, aber feste Spuren seines Stils und der Gesellschafts-kritik sind schon vorhanden: Die Unfähigkeit miteinander zu reden, überhaupt menschlich zu kommunizieren, wird durch angelernte oder verlangte Phrasen und Posen der fünf Protagonisten ersetzt. Sie plappern roboterhaft daher, die Menschlichkeit offenbart sich eher noch in - versteckten - aggressiven Handlungen.

Das Stück ist, wie auch Havel betont, "kein Ausschnitt der realen Welt, es ist eine Übertreibung, und die Entfernung zur Realität vergrößert sich im Laufe des Stückes immer mehr, damit dem Zuschauer ... eine bestimmte Lebensform vor Augen geführt wird, in der viele Menschen - überflüssigerweise - ihr Leben fristen".

Ein grotesker Einakter. Übersetzung Eva Profousová. Ein Buch mit zwölf farbigen Original-Grafiken von Svato Zapletal. Text zweifarbig im Buchdruck, aus der Primus-Antiqua 10 Punkt, gedruckt. 60 Seiten, Format 31 x 22,5 cm (die Normal-ausgabe etwas kleiner), Gesamtauflage 90 Exemplare, wobei 85 Exemplare in den Handel gelangen. Typografie und Gestaltung Svato Zapletal, buchbinderische Verarbeitung Atelier Krupka. Alle Bücher im Druckvermerk nummeriert und von Václav Havel und Svato Zapletal signiert. Herbst 2003.

Ausgabe A - als Luxusausgabe - zehn römisch nummerierte Exemplare (I-X) sind auf 230 g handgeschöpftem Krupka-Bütten gedruckt. Franzband im blauen Oasen-ziegenleder mit Druck und Prägung, Buchblock mit Büttenrand. Dieser Ausgabe liegen zwei Zusatzgrafiken und eine Originalzeichnung bei, sowie sechs Fotografien (von Martin Poš) der Uraufführung des Stückes im Jahr 2001 in Prag. Alle Grafiken im Blatt nummeriert und signiert. In einer Kassette.

Ausgabe B - als Vorzugsausgabe - zwanzig römisch nummerierte Exemplare (XI-XXX) sind auf 230 g Hahnemühle Kupferdruckbütten gedruckt. Farbig bedruckter, handgeschöpfter Bütteneinband mit Prägung. Schnitt berauft. Dieser Ausgabe liegt eine Zusatzgrafik bei. Alle Grafiken im Blatt signiert und nummeriert. In einem festen, farbig gestalteten Schuber.

Ausgabe C - als Normalausgabe - sechzig arabisch nummerierte Exemplare (1-60) sind auf 170 g Excudit-bibliofil Karton gedruckt. Farbig gestalteter Pappband im blauen Maschinenbütten. Im Pappschuber.

Mappe Zusätzlich erscheint eine Mappe mit allen vierzehn Grafiken, sowie den Fotografien, in einer Auflage von fünf Exemplaren. Der Mappe liegt eine Originalzeichnung bei. (Die Grafiken sind auch einzeln erhältlich.) Zusätzlich erscheint eine Mappe mit allen vierzehn Grafiken, sowie den Fotografien, in einer Auflage von fünf Exemplaren. Der Mappe liegt eine Originalzeichnung bei. (Die Grafiken sind auch einzeln erhältlich.)

Havel, Einband
Havel, Einband
Havel, die Titelseite, mit eigenhändiger Unterschrift von Vaclav Havel
Havel, die Titelseite, mit eigenhändiger Unterschrift von Vaclav Havel
Václav Havel: Familienabend
Václav Havel: Familienabend

August Stramm: Diamanten wandern übers Wasser

Wenn jemand - schon in den Anfängen des Expressionismus - die deutsche Dichtung völlig umkrempelte, dann war es August Stramm. Der Ton seiner Liebesgedichte, die vollkommene Konzentra-tion auf das Fühlen, in der sehr knappen Form ausgedrückt, wirken beinahe ekstatisch. Wie ein Stakkato kommen die Worte daher: die Vor- und Nachsilben fallen fast weg, das Verb erscheint oft nur im Infinitiv, und wo es wichtig ist, das Gefühl genauer auszudrücken, erschafft Stramm neue Worte.

Bei seinen Kriegsgedichten wird die sprachliche Konvention völlig in Trümmer geschlagen: die Sprache ist sehr präzise, kein Wort ist hier zu viel – der Ausdruck ist eindeutig, die Gefühlsbewegung ist hier alles. Und ganz zart leuchtet durch die Kriegsmaschine Mensch eine verletzliche Seele.

August Stramm fiel im September 1915 einundvierzigjährig.

Dies ist im Svato Verlag der siebte Band in der Expressionismus-Reihe.

August Stramm: Diamanten wandern übers Wasser. Eine Gedichtauswahl. Mit acht Linol- und Holzschnitten von Svato Zapletal. 60 Seiten, Format 30,5 x 21,5 cm (H x B). Druck des Textes (aus der Super-Grotesk hf, 12 Punkt), sowie der Grafiken auf 170g Excudit-Maschinenbütten (Ausgabe B und C). Gesamtauflage 90 Exemplare. Herbst 2002.

Ausgabe A – als Luxusausgabe, vergriffen

Ausgabe B – als Vorzugsausgabe – zwanzig römisch nummerierte Exemplare (VI – XXV). Grauer Bütteneinband (das Büttenpapier wurde eigens für diese Ausgabe hergestellt), zweifarbig bedruckt. Schnitt berauft. Diese Ausgabe ist mit einer Zusatz-grafik und einem Gedicht ergänzt. In einem festen, farbig gestalteten Schuber. Alle Grafiken im Blatt nummeriert und signiert.

Ausgabe C – als Normalausgabe – 65 arabisch nummerierte Exemplare (1 – 65), Pappeinband in zweifarbig bedrucktem, grauem Leinenstoff. Im Druckvermerk nummeriert und von S.Z. signiert. Im Pappschuber.

Zusätzlich erscheint eine Mappe mit allen zehn Grafiken des Buches sowie zwei Gedichten, in einer Auflage von sieben Exemplaren. (Die Grafiken sind auch einzeln beziehbar.)

Einband
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Doppelseite
Doppelseite

Doris Dörrie: Der aufblasbare Mann

Alice ist allein. Bis Steve kommt. Mit der Spedition, klein gefaltet aber aufblasbar. So salopp könnte man Doris Dörries Erzählung einführen aber so kommt man der Geschichte nicht bei.

Doris Dörrie beschreibt das Alleinsein einer jungen Frau, die keinen besseren Weg aus ihrer Einsamkeit findet, als sich einen aufblasbaren Ersatzmann anzuschaffen. Ob es lächerlich oder tragisch ist, richtig oder verrückt, oder von all dem etwas, erzählt uns Dörrie mit dem ihr eigenen Humor und melancholischer Ironie. Das sie sich nicht um Aufklärung oder um Moral bemüht, versteht sich von selbst – es ist der liebevolle Blick auf die Menschen, der Dörries Geschichten eigen ist. Aber, wie es so bei der Liebe ist: sie schont einen nicht immer.

Der aufblasbare Mann. Eine Erzählung. Erstausgabe. Mit zwölf ganz- oder halbseitigen Farbholzschnitten und Farblinolschnitten von Svato Zapletal. 52 Seiten, 29 x 23,5 cm. Text aus der Vega gew. 12 Punkt. Gesamtauflage 150 Exemplare (wovon 140 in den Handel gelangen) auf 180g Excudit altweiß gedruckt. 2001.

Ausgabe A - als Luxusausgabe - fünf römisch nummerierte Exemplare (I – V). Franzband in violettem Oasenziegenleder mit zweifarbigem Buchdruck und Silberprägung. Das Buch ist mit zwei Zusatzgrafiken ergänzt. Der Kassette liegt zusätzlich ein Holz- oder Linoldruckstock bei. Alle Grafiken im Buch nummeriert und signiert. Im Druckvermerk signiert auch von Doris Dörrie.

Ausgabe B - als Vorzugsausgabe - zwanzig römisch nummerierte Exemplare (VI – XXV). Anthrazitfarbener Bütteneinband (das Büttenpapier wurde eigens für diese Ausgabe im Atelier Krupka hergestellt), mit zweifarbigem Buchdruck und Silberprägung. Diese Ausgabe ist mit einer Zusatzgrafik versehen. In einem festen, farbig gestalteten Schuber. Die Grafiken im Buch nummeriert und signiert. Im Druckvermerk auch signiert von Doris Dörrie.

Ausgabe C - als Normalausgabe - 120 arabisch nummerierte Exemplare (1 – 120). Pappband in einem lila-violetten Bütteneinband mit farbigem Buchdruck und Silberprägung. Im Druckvermerk von Svato Zapletal signiert. Im Pappschuber.

Zusätzlich erscheint eine Mappe mit sämtlichen 14 Grafiken des Buches in einer Auflage von 10 Exemplaren. (Die Grafiken sind auch einzeln verkäuflich).

Einband
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Doppelseite
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Cees Nooteboom: Absinth und Ambre Solaire

Den holländischen Schriftsteller Cees Nooteboom ist wohl nicht nötig vorzustellen, seine literarischen Erfolge, vor allem „Die folgende Geschichte“ und sein Roman „Allerseelen“ machten ihn nicht nur bekannt, es sind schon zu Klassikern der modernen Literatur geworden.

In meinem Buch veröffentlichten Kurzgeschichten schreibt Nooteboom über sich selbst. Aber als feinsinniger Beobachter drängt er sich selten in das Zentrum der Erzählung, und wenn, dann kommentiert er seine Unzulänglichkeiten mit dem ihm eigenen humorigen Abstand.

Cees Nooteboom: Absinth und Ambre Solaire. Fünf Kurzgeschichten. Erstausgabe, aus dem Niederländischen von Helga van Beuningen. Mit fünf großen und dreizehn kleinen Farblinolschnitten von Svato Zapletal. Text aus der Wega halbfett 12 Punkt und Futura schmal-halbfett in verschiedenen Graden. Der Text wurde wie auch die Grafiken an einer Andruckpresse gedruckt. Buchformat 22,5 x 28,5 cm, Gesamtauflage 200 Exemplare, Hamburg 2000.

Ausgabe A – als Luxusausgabe - vergriffen

Ausgabe B - als Vorzugsausgabe - vergriffen

Ausgabe C - als Normalausgabe - 170 arabisch nummerierte Exemplare (1 – 170) sind auf 170g Excudit-Maschinenbütten gedruckt. Leinenband farbig bedruckt und geprägt. Alle Bücher im Druckvermerk nummeriert und von S. Z. signiert. In einem Pappschuber.

Zusätzlich erscheint eine Mappe mit sämtlichen 14 Grafiken des Buches in einer Auflage von 10 Exemplaren. (Die Grafiken sind auch einzeln verkäuflich).

Einband
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Doppelseite
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Linolschnitt
Linolschnitt

Johann Wolfgang Goethe: Walpurgisnacht

Bühnenfassung von Albrecht Schöne. Mit 21 Farblinolschnitten und Zeichnungen von Svato Zapletal, Nachwort Albrecht Schöne. Hamburg, 1996.

Text aus der Tyfa-Antiqua 12 Punkt, hf. Teile des Textes faksimiliert (nach einer Ausg. Aus d. J. 1810). Der zweifarbige Text, wie auch die Grafiken sind an einer Andruckpresse abgezogen. Format 22 x 28,5 cm, 52 Seiten, handgebunden. Gesamtauflage 150 Exemplare, wobei 140 Exemplare für den Handel bestimmt sind.

Ausgabe A - als Luxusausgabe - vergriffen.

Ausgabe B - als Vorzugsausgabe - vergriffen.

Ausgabe C - als Normalausgabe - 130 arabisch nummerierte Exemplare auf 180g Excudit Werkdruckkarton gedruckt. Leinenband in einem Pappschuber.

Gesondert erscheint in einer Auflage von 15 Exemplaren eine Mappe mit allen Grafiken des Buches.

Einband
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Doppelseite
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Günter Bruno Fuchs: Sandomir und Ti

Es ist eine kleine Hommage an Günter Bruno Fuchs, den Poeten, Holzschneider und Trinker, einen Freund der Kinder, Dichter, Künstler aller Couleurs und alten Säufer in ihren dem Verfall preisgegebenen Kneipen. Er war kein Freund der Möchtegerne und Angepassten; in der Zeit des „Wirtschaftswunders“ war er für die Gesellschaft nur der skurrile Hinterhofpoet, dicke Kauz und Taugenichts. Aber wie menschlich und poetisch seine Feder war, beweist auch diese Geschichte.

Rüdiger Kopp

Eine Erzählung. Mit 32 kleinen Linolschnitten in der Kopfleiste und vier ganzseitigen Linolschnitten von Svato Zapletal. Format 19,5 x 15 cm, gestaltet gesetzt und gedruckt an einer Andruckpresse von Svato Zapletal. 48 Seiten, gesetzt aus der Garamond gewöhnlich 12 Punkt. Auflage 150 Exemplare, ISBN 978-3-924283-46-9.

Ausgabe A - als Luxusausgabe - vergriffen.

Ausgabe B - als Vorzugsausgabe - vergriffen.

Ausgabe C - als Normalausgabe - 130 arabisch nummerierte Exemplare, Pappband mit Umschlag.

Einband
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Doppelseite
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Simon Traston: Tod und Leben

Wie tragisch und grausam die Schicksale der Kinder und Frauen im Krieg sind, zeigt sich in der heutigen Zeit mehr denn je... Dies ist ein Bericht des nicht ganz sechzehnjährigen Micha Simon, aus den letzten Kriegstagen im Mai 1945 in Berlin. Es ist der Seelenbericht eines Kindes, das die Erschießung des eigenen Vaters miterlebt... Die literarische Reflexion des Geschehens ist bemerkenswert – sie mag auch ein Rettungsanker des sechzehnjährigen Jungen gewesen sein – sie zeigt uns in eindringlicher Weise, wo die Menschlichkeit so tragisch verletzt wird, das jähe Verlassen der Kindheit, noch ohne erwachsen zu sein.

Simon Traston: Tod und Leben. Eine Erzählung . Mit vierzehn kleinen und sieben großen Grafiken, in Linol geschnitten von S. Z. Der Text wurde von Hand aus der Akzidenz-Grotesk halbfett 18 Punkt gesetzt, und wie auch die Grafiken, an einer Andruckpresse gedruckt. 96 Seiten, Format 28 x 18,5 cm, Hamburg/Prag 1995.

Ausgabe A - als Luxusausgabe - vergriffen.

Ausgabe B - als Vorzugsausgabe - vergriffen.

Ausgabe C - als Normalausgabe - wurde auf Excudit-Karton 180 g gedruckt. Pappband mit schwarzen Leinen bezogen und farbig geprägt. Im Pappschuber.

Einband
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Doppelseite
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Ich bin nur Flamme
Anthologie expressionistischer Dichtung

Die Ausdruckkraft dieser kurzen Epoche ist im 20. Jahrhundert einmalig geblieben. Immer noch faszinieren die Intensität des Erlebens und der Form, die antiklassische Melodie der Gedichte, die Ablehnung des Bürgerlichen, die Leidenschaft, die Sehnsucht und die Aufbruchstimmung.

Ich bin nur Flamme. Eine Anthologie der expressionistischen Dichtung. Mit 18 mehrfarbigen Grafiken und elf Skizzentafeln, beides in Linol geschnitten. Text zweifarbig, aus verschiedenen Schriften gesetzt und auf 170g Excudit-Maschinenbütten gedruckt. Format 32 x 26cm, 56 Seiten, Gesamtauflage 90 Exemplare, Hamburg 1999.

Ausgabe A - als Luxusausgabe - vergriffen.

Ausgabe B - als Vorzugsausgabe - vergriffen.

Ausgabe C - als Normalausgabe - siebzig arabisch nummerierte Exemplare. Olivgrüner Bütteneinband mit rotem Buchdruck. Im Pappschuber.

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Bilhana: Immer noch

Bühnenfassung von Albrecht Schöne. Mit 21 Farblinolschnitten und Zeichnungen von Svato Zapletal, Nachwort Albrecht Schöne. Hamburg, 1996.Die zwölf von mir ausgewählten Strophen geben den Charakter und den Ton des mehr als 50 Strophen langen Gedichtes wieder. Das Liebesgedicht des Pandid Bilhana „Von der heimlichen Liebe“ fand in Indien schon kurze Zeit nach seiner Entstehung (11. Jahrhundert) eine massive Verbreitung, was zahlreiche Abschriften und Varianten dokumentieren. Dass sich dieser Zustand bis in die heutige Zeit nicht änderte, belegen die Übersetzungen in mehrere europäische Sprachen, schon seit dem 18. Jahrhundert.

Mit sechzehn mehrfarbigen Monotypien von S. Z. Aus dem Sanskrit von Wilhelm Solf und Gertruda Rybakova. Der Text wurde von Hand aus der Candida 10 Punkt halbfett gesetzt und an einer Andruckpresse gedruckt. Die Monotypien sind in Einzelarbeit entstanden. Umfang 20 Seiten, Auflage 20 Exemplare, wovon 18 in den Handel gelangen. 26,5 x 17 cm (entweder als Leporello oder geklebt als Japanfalz), mit Umschlag im Pappschuber. Im Druckvermerk nummeriert und von mir signiert.

Die Monotypien sind über einen längeren Zeitraum entstanden, daher können sich geringe Farbabweichungen des Papiers ergeben (100g Kreidepapier).

Es versteht sich von selbst, dass die Variationsfülle der jeweils einzeln gemachten farbigen Monotypien aus jedem Buchexemplar ein Unikat macht.

Einband
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Doppelseite
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Charles Baudelaire: Kleine Gedichte in Prosa

Eine Auswahl. Mit elf Farblinolschnitten, 56 Seiten auf 170g RT-Leipzig Karton, 31 x 22 cm, Auflage 120 Exemplare, davon fünf Exemplare als Luxusausgabe und 15 Exemplare als Vorzugsausgabe auf 230g Rives-Bütten, in Leder gebunden. Text in Walbaum-Antiqua 12 Punkt (der französische Text in Garamond 12 Punkt) in zwei Farben an einer Andruckpresse gedruckt, 1993.

Ausgabe A – als Vorzugsausgabe – vergriffen.

Ausgabe B – als Normalausgabe – beträgt 100 arabisch nummerierte Exemplare, sind auf 180g RT-Leipzig Werkdruckbütten gedruckt. Dunkelgrüner Pappeinband mit Prägung, im Pappschuber.

Gesondert erschien eine Mappe mit allen Grafiken des Buches und einer Originalzeichnung von S. Z. Auflage zwölf im Blatt signierte und nummerierte Exemplare, auf 250g Büttenkarton gedruckt. Blattformat 44 x 31 cm. In einer Mappe. Preis: 300,-

Bohumil Hrabal: Schizophrenes Evangelium

In diesen drei Erzählungen zeigt sich, was Hrabals ganze Prosa auszeichnet: leidenschaftlich angezogen von allem Menschlichen ist er ein Berichterstatter und Fabulierer zugleich. Hrabal lässt sich von der Kraft seiner Fantasie weit tragen und landet im nächsten Moment im Alltäglichen, ganz nah bei uns selbst.

Bohumil Hrabal: Schizophrenes Evangelium. Drei Erzählungen, aus dem Tschechischen von Susanna Roth. Deutsche Erstausgabe. Mit neun Farblinolschnitten und drei farbigen Klischeezeichnungen von S. Z. Nachwort Susanna Roth. Hamburg 1994.

Der Text wurde aus der Garamond 12 Punkt gesetzt und wie auch die Grafiken an einer Andruckpresse gedruckt. Paginierung und Initialen farbig. Format 29,5 x 20 cm, 68 Seiten, handgebunden, fadengeheftet. Gesamtauflage 150 Exemplare.

Ausgabe A - als Luxusausgabe - vergriffen.

Ausgabe B - als Normalausgabe - beträgt 130 arabisch nummerierte Exemplare, auf 180g RT-Leipzig Werkdruckbütten gedruckt. Blauer Pappeinband mit zweifarbiger Prägung. Im Pappschuber.

Jost Nickel: Nachtausgang

Eine Erzählung. Mit acht mehrfarbigen Linolschnitten, 72 Seiten, 27 x 19 cm, Auflage 250 Exemplare: davon 50 Exemplare als Vorzugsausgabe auf Bütten gedruckt, Fadenheftung, Normalausgabe auf Werkdruckkarton, Klebebindung. Text in 12 Punkt Futura, 1988

Ausgabe A – als Vorzugsausgabe – vergriffen.

Ausgabe B – als Normalausgabe – 200 arabisch nummerierte Exemplare auf Alster-Werkdruck 180g gedruckt. Dunkelblauer Pappeinband mit Prägung.

Gesondert erscheint eine Mappe mit neun Grafiken des Buches. Auflage 25 nummerierte und signierte Exemplare auf 250g Kupferdruckbütten gedruckt. In einer Mappe. Preis: € 150,-.

© Svato Zapletal, impressum.