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Robert Walser: Kleist in Thun/Essays zu Kleist Heinrich von Kleist: Briefe aus Thun/Dramen – in Beispielen


Robert Walser und Heinrich von Kleist dem literarisch interessierten Publikum vorzustellen, gliche in etwa dem Versuch, den Norddeutschen das Meer oder den Schweizern die Alpen näher bringen zu wollen; aber der Zusammenhang zwischen Robert Walser und Heinrich von Kleist ist nicht jedem Literaturkenner geläufig. Die Beziehung war natürlich einseitig – Robert Walser, ein Bewunderer von Kleist, lebte ja einhundert Jahre später als Kleist – doch es ist sehr interessant, da sie beide eine gewisse Zeit an ein und demselben Ort verbrachten: in Thun, bzw. Kleist auch auf der Aareinsel am Thuner See.
Eine Erzählung und einige Essays, teils in Auszügen, von Robert Walser, Briefe aus Thun und Beispiele aus drei Stücken von Heinrich von Kleist.

Die ganze technische Abwicklung und Verarbeitung vom Satz bis zum Druck besorgte das Museum der Arbeit in Hamburg, wobei Klaus Raasch (für den Druck) und Anne von Karstedt (für den Satz und Umbruch) hervorzuheben sind und Ihnen mein Dank für die Geduld und Begeisterung bei der Arbeit an dem Projekt gebührt. Ich bin auch Dr. Jürgen Bönig verbunden, der dieses Projekt im Museum betreute und überhaupt ermöglichte.
“Schreiben scheint vom Zeichnen abzustammen” schrieb Robert Walser. Und er schrieb zuletzt in einer seltsam winzigen Schrift, die nicht mal ein Millimeter groß und mit dem bloßen Auge nicht zu entziffern ist, vermutlich auch für Walser selbst nicht.
Dies erinnerte ich, als ich mit den Entwürfen zu dem Buch anfing, und es schien mir mehr eine Methode oder ein Programm, als eine Schrulle von Walser zu sein. Walser vermied damit auch die Kontrolle des schon Geschriebenen; es kann ein Nachteil sein aber auch ein Vorteil, des “sich immer im Fluss befindens”.
Es interessierte mich und ich versuchte es auch als “Methode” für meine Entwürfe anzuwenden: ich machte fingernagelgroße Zeichnungen, flüchtig hinskizziert, eher um den Mikrogestus zu erforschen. Dann wählte ich aus und vergrößerte es an einem Farbkopierer, zeichnete es immer wieder um, modifizierte es in etlichen Varianten und vergrößerte es erneut: Alle zehn Bilder jeweils in circa vier Stufen, bis die endgültige Größe erreicht war. Die erste Vergrößerung, fast aus dem Nichts, war wie eine Offenbarung eines Geheimnisses, was hinter dem scheinbar Offensichtlichen steckt; denn die Möglichkeiten, “wie weiter?”, schienen unzählig zu sein.
Damit will ich Ihnen nicht nur diese meine “Methode” näher bringen, wie die Bilder für das Buch entstanden sind, sondern auch den Einfluss verdeutlichen, den ein Schriftsteller auf einen Illustrator, Gestalter, Buchkünstler zu nehmen vermag.

Mit zehn Farblinolschnitten von Svato Zapletal. Text zweifarbig auf der Linotype aus der Futura ¾ fett und gewöhnlich, und aus der Walbaum gesetzt, und wie auch die Linolschnitte, an einem Heidelberger Zylinder gedruckt. 44 Seiten, 29 x 25 cm, Typografie und Gestaltung Svato Zapletal, buchbinderische Verarbeitung Atelier Krupka. Alle Exemplare von Svato Zapletal im Druckvermerk signiert. Hamburg, Sommer 2006.

Ausgabe A – als Luxusausgabe – vergriffen

Ausgabe B – als Vorzugsausgabe –  römisch nummerierte Exemplare, auf 210 g  Alt-Meißen-Bütten gedruckt. Farbig bedruckter, weinroter handgeschöpfter Bütteneinband mit Prägung. Schnitt berauft. Dieser Ausgabe liegt eine farbige Zusatzgrafik, sowie eine bearbeitete Umdruck-Skizze für den Schnitt bei. Alle Grafiken im Blatt nummeriert und signiert. In einem festen, farbig gestalteten Schuber.

Ausgabe C – als Normalausgabe –  arabisch nummerierte Exemplare, auf 170 g Natural-Line Karton gedruckt. Schnitt berauft, Pappband in weinrotem, farbig bedruckten Bezugsleinen. In einem Pappschuber.

Preise:

Vorzugsausgabe B     –         € 430,-

Normalausgabe C       –       € 310,-